Das Österreich-Haus für Olympia in Turin 2006 kommt aus dem Pongau. PONGAUER HOLZBAU wirkt bei diesem Projekt in einer Arbeitsgemeinschaft aus 4 Zimmereien mit. Die Planung kommt von dem Altenmarkter Architekt Thomas Lechner. Das Österreich-Haus hat als Kommunikationszentrum für Athleten, Medien, und Besucher Tradition bei Olympischen Spielen. Für Olympia 2006 in Turin schwebte dem Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) ursprünglich ein Zelt vor, die Salzburger konnten sich dann aber doch mit einem Holzhaus durchsetzen. "Das ist unsere Botschaft aus Salzburg für Olympia 2014", sagt Landtagsabgeordneter Hans Scharfetter (ÖVP). Außerdem sei Italien ein wichtiger Exportmarkt für Holz. Aufgestellt wird das Haus in Sestriere, dem Austragungsort der alpinen Skibewerbe.
Geplant hat das Holzhaus mit der Glasfront der Radstädter Architekt Tom Lechner mit seinem Büro "LP architekten". Eine Arbeitsgemeinschaft aus Pongauer Zimmereien (Schmidl, Lottermoser, Burgschwaiger und PONGAUER HOLZBAU) baut das österreichische Aushängeschild. Die statischen Berechnungen sowie die Dimensionierungen der einzelnen Bauteile wurden von Josef Koppelhuber aus Rottenmann ausgearbeitet.
 | Die Nutzfläche des Hauses beträgt rund 300 Quadratmeter, beherbergen wird es ein Info-Center, Gastronomie, das ORF-Studio und einen VIP-Raum. Für den Bau sind um die 400.000 Euro veranschlagt.
"Materialien und Form sind traditionsverbunden, aber neu interpretiert", sagt der 35-jährige Architekt, der vor zwei Jahren den Salzburger Holzbaupreis für sich verbuchen konnte. |
 | Nach den Olympischen Spielen in Italien soll das Österreich-Haus auf das Schanzengelände in Bischofshofen übersiedeln. Skiklub-Präsident Karl Votocek freut sich auf die neue Attraktion für das Skispringen und für Bischofshofen. "Die Idealnutzung wäre, wenn wir den Zuschlag für Olympia 2014 bekommen", ergänzt Hans Scharfetter. |
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